Kepler befindet sich derzeit in privaten Tests und Downloads sind noch nicht verfügbar. Nach der Veröffentlichung läuft das Programm auf Windows, macOS und Linux; die benötigte Java-Laufzeitumgebung wird automatisch aus dem Versionsmanifest von Mojang ausgewählt und von offiziellen Quellen heruntergeladen, sodass keine manuelle Java-Installation erforderlich ist.
- Warum der SmartScreen-Hinweis erscheint: Kepler ist eine neue Anwendung und noch nicht mit einem digitalen Code-Signing-Zertifikat signiert. Windows Defender SmartScreen zeigt bei neuen Programmdateien eventuell das blaue Fenster Der PC wurde durch Windows geschützt an; dies ist kein Schadsoftwarefund, sondern lediglich ein Hinweis auf einen unbekannten Herausgeber.
- Schritt-für-Schritt-Installation: Klicke im SmartScreen-Dialog auf den Link Weitere Informationen unter der Meldung und anschließend unten rechts auf die Schaltfläche Trotzdem ausführen, um fortzufahren.
- SHA-256-Verifizierung: Um die Dateiintegrität zu überprüfen, führe
Get-FileHash .\KeplerClient-Kurulum.exe -Algorithm SHA256 in der Windows-PowerShell aus und vergleiche den ausgegebenen Hashwert mit der offiziellen SHA-256-Prüfsumme auf der Download-Seite.
Beim ersten Start führt dich der Einrichtungsassistent durch die ersten Einstellungen. Du kannst den Assistenten jederzeit unter Einstellungen > Erweitert > Einrichtung erneut ausführen erneut aufrufen oder die Befehlspalette mit Strg+K zur schnellen Navigation nutzen.
- Konto hinzufügen: Öffne das Kontomenü oben rechts, um dich über PKCE OAuth2 in deinem System-Browser mit einem offiziellen Microsoft-/Xbox-Konto anzumelden (Refresh-Tokens werden im Schlüsselbund deines Betriebssystems gespeichert), oder erstelle ein lokales Offline-Konto mit 3–16 Zeichen für den Einzelspielermodus.
- Vorbereitetes oder eigenes Profil: Starte mit dem sofort einsatzbereiten optimierten Profil oder erstelle unter Bibliothek > + Neues Profil eine saubere oder gemoddete (Fabric, Quilt) Instanz. Minecraft 1.21.x mit Fabric wird als Erstes unterstützt; 6 Versionen von 1.20 bis 26.3 befinden sich in Tests.
- Import aus anderen Launchern: Durchsuche installierte Launcher (wie Prism Launcher oder die Modrinth-App) automatisch und importiere vorhandene Profile samt ihren Welten.
Der Mod-Katalog von Kepler startet mit Modrinth. Kepler vertreibt keine vorgefertigten modifizierten Spielarchive; alle Mods werden direkt von offiziellen Quellen mit SHA-1-Prüfung heruntergeladen.
- Mods suchen und installieren: Wähle dein Zielprofil auf dem Bildschirm Entdecken aus und durchsuche den Modrinth-Katalog. Mod-Kompatibilität und erforderliche Abhängigkeiten werden für die Spielversion deines Profils automatisch aufgelöst.
- Mods verwalten und aktualisieren: Filtere im Tab Mods eines Profils unter Bibliothek die installierten Mods nach Alle, Aktiviert oder Deaktiviert und klicke auf Nach Updates suchen, um neue Versionen zu prüfen.
- .mrpack-Modpacks: Importiere Modrinth-
.mrpack- und kompatible .zip-Archive mit Schutz vor Path-Traversal und Filterung erlaubter Domains, oder exportiere dein Profil als Paket.
Teile deine Profilkonfiguration, ohne große Archivdateien zu versenden, indem du einen kompakten KEPLER1:-Profilfreigabecode verwendest.
- Nutzdatenstruktur: Eingeleitet mit
KEPLER1:, gefolgt von URL-sicherem Base64-JSON, codiert der Code Schema-Version, Profilname, Minecraft-Version, optionale Mod-Loader-Informationen und Modrinth-Mod-Bezeichner (project_id, version_id, filename).
- Datenschutz und Validierungsgrenzen: Ein Freigabecode enthält niemals Dateiinhalte, lokale Dateisystempfade, Kontozugangsdaten oder private Einstellungen. Importe sind auf maximal 64 KB und bis zu 500 Mods begrenzt.
- Einstellungs-Export: Du kannst die Launcher-Konfiguration, Designs und Serverlisten auch als eigenständige JSON-Datei exportieren und importieren.
Für Computer mit begrenztem Arbeitsspeicher oder schwächeren Prozessoren bietet Kepler eine Hardware-Analyse und abgestimmte Start-Voreinstellungen.
- Vorlage für schwächere Hardware: Wähle in den Profileinstellungen unter Leistungsvorlage zwischen den JVM-Flag-Vorlagen Geringe Hardwareanforderungen (Modus für leistungsschwache PCs), Ausgewogen oder Hohe Leistung.
- Automatischer RAM und Kalibrierung: Die empfohlene Heap-Zuweisung wird anhand deines gesamten/verfügbaren System-RAMs, der CPU-Kerne, der Mod-Anzahl und der Minecraft-Version berechnet. Die integrierte Kalibrierung von 2‑3 minute testet 3–4 Profilkandidaten und wählt das optimale Profil für deine Hardware aus.
- Schlanke Benutzeroberfläche: Deaktiviere die Launcher-Animationen und aktiviere die Kompaktansicht unter Einstellungen > Spiel.
In-Game-Screenshots werden für jedes Profil separat im Verzeichnis <profile>/screenshots dieser Instanz gespeichert.
- Durchsuchen und Vorschau: Der Launcher listet
.png-Screenshots des ausgewählten Profils absteigend nach Datum sortiert auf (bis zu 500 Screenshots pro Abfrage und 12 MB pro Bild).
- Löschen und Ordner öffnen: Lösche nicht mehr benötigte Screenshots direkt aus dem Launcher oder öffne das
screenshots-Verzeichnis des Profils im Standard-Dateimanager deines Betriebssystems.
Bevor du Mods hinzufügst oder Versionen wechselst, sichere deine Daten im Tab Backups des jeweiligen Profils unter Bibliothek.
- Atomare .zip-Backups: Klicke auf Backup erstellen, wähle entweder den Umfang Nur Welten oder Vollständiges Profil, vergib optional eine Bezeichnung und erstelle mit einem Klick ein
.zip-Archiv.
- Sichere Wiederherstellung: Sieh vorhandene Backups samt Datums- und Größenangaben ein, lösche alte Archive oder starte Backup wiederherstellen – dabei wird vor dem Zurückspielen automatisch ein Sicherheits-Backup erstellt.
Verbinde dich direkt mit Mehrspieler-Servern, entweder über den Bildschirm Server im Launcher oder über Befehlszeilen-Startparameter.
- Serverliste und SLP-Ping: Speichere Mehrspieler-Server, überwache Online-Status, Spieleranzahl und Latenz (ms) einzeln oder gesammelt über das Server List Ping (SLP)-Protokoll und klicke auf Beitreten, um direkt auf einen Server zu verbinden.
- CLI-Startparameter: Starte Kepler mit
--server <host[:port]>, --port <n> und --profile <id> (oder --server=host:port), um dein gewähltes Profil direkt mit dem Zielserver zu verbinden.
- Adressvalidierung: Fehlerhafte Adressen mit Leerzeichen sowie Link-Local- und Metadaten-Adressen (
169.254.x.x) werden aus Sicherheitsgründen abgewiesen.
Wenn das Spiel unerwartet beendet wird, analysiert der Prozessüberwacher den Exit-Code und den Ringspeicher der letzten Konsolenzeilen (stdout/stderr).
- Konflikterkennung: Unter Leistung > Fehlerbehebung listet Kepler wahrscheinliche Absturzursachen und verdächtige in Konflikt stehende Mods auf; du kannst eine problematische Mod mit einem Klick über Mod deaktivieren oder Reparatur versuchen ausschalten.
- Privatsphären-Filter: Bei Verwendung von Bericht kopieren oder Protokoll teilen blendet ein Datenschutzfilter deinen Benutzernamen und lokale Dateipfade automatisch aus.
Häufige Warnungen und wie du sie behebst:
- "Spiel läuft bereits" (
already_running): Ein aktiver Minecraft-Prozess läuft bereits im Hintergrund. Klicke auf dem Startbildschirm auf Beenden oder warte, bis der Prozess beendet ist, bevor du das Spiel erneut startest.
- Spiel stürzt beim Start ab: Zwei Mods weisen möglicherweise einen Rendering- oder API-Konflikt auf. Öffne Leistung > Fehlerbehebung und deaktiviere die vermutete Mod.
- Zu wenig Arbeitsspeicher oder Ruckeln: Dem Profil ist möglicherweise zu wenig RAM oder mehr als 75 % des Systemspeichers zugewiesen. Aktiviere Automatisches RAM in den Profileinstellungen oder führe den Kalibrierungstest erneut aus.
- Nicht unterstütztes Java (
unsupported_java): Öffne Leistung > Java und nutze Java automatisch erkennen/herunterladen für die ausgewählte Minecraft-Version.
- Microsoft-Anmeldung wird nicht abgeschlossen: Wenn bei der Browser-Authentifizierung eine Zeitüberschreitung aufgetreten ist, klicke auf Abbrechen und starte den Anmeldevorgang erneut.